Die Debatte um Smartphoneverbote an Schulen wird regelmäßig emotional geführt – zwischen Sicherheitsbedenken, Ablenkung im Unterricht und dem Wunsch nach „Handypausen“. Doch oft fehlt in dieser Diskussion ein wichtiger Blick: der auf Bildungsgerechtigkeit, Teilhabe und den sinnvollen pädagogischen Umgang mit digitalen Medien.

Auf dieser Seite habe ich zentrale Beiträge und Positionen versammelt, die zeigen:

  • Pauschale Verbote sind keine nachhaltige Lösung.
  • Medienkompetenz, Mitbestimmung und Beziehungsgestaltung gehören ins Zentrum.
  • Und: Digitale Bildung ist immer auch Demokratiebildung – für alle Schüler:innen.

Mein Ziel ist ein reflektierter, konstruktiver Austausch darüber, wie Schule junge Menschen stärken kann – nicht durch Einschränkung, sondern durch Vertrauen, klare Regeln und gemeinsames Lernen im digitalen Raum.

Hier findest du Interviews, Kommentare und weiterführende Perspektiven zum Thema – inklusiv, differenziert und diklusiv gedacht.


Interview im Deutschlandfunk: „Vertrauen statt Verbote – Smartphone-Nutzung an Schulen“

Das Interview thematisiert die Frage, wie Schulen sinnvoll mit Smartphones umgehen können. Anstelle pauschaler Verbote wird für einen pädagogisch begleiteten, reflektierten Einsatz digitaler Geräte plädiert.
Im Mittelpunkt stehen Aspekte wie Medienkompetenz, Mitbestimmung und Beziehungsgestaltung – mit dem Ziel, digitale Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit zu fördern.


Blogbeitrag: „Smartphone-Debatte inklusiv gedacht“

Der Beitrag beleuchtet die öffentliche Diskussion über Smartphoneverbote an Schulen aus inklusiver Perspektive.
Statt auf Kontrolle und Ausschluss zu setzen, wird für einen diklusiven Umgang mit digitalen Medien plädiert – als Teil von Teilhabe, Selbstwirksamkeit und zeitgemäßer Bildung. Der Text stellt zentrale Argumente gegen pauschale Verbote vor und betont die Bedeutung pädagogischer Konzepte und digitaler Mündigkeit.


MDR Medienkolumne „Altpapier“: Handyverbot und die Grenzen des Populismus

In dieser Ausgabe der MDR-Medienkolumne Altpapier wird die Debatte um Smartphoneverbote an Schulen kritisch eingeordnet.
Der Beitrag analysiert mediale Zuspitzungen und politische Instrumentalisierungen des Themas – und verweist unter anderem auf fachliche Gegenpositionen, darunter Perspektiven aus der Medienpädagogik und Inklusionsforschung. Auch differenzierte Stimmen wie die von Lea Schulz werden aufgegriffen und in den größeren bildungspolitischen Kontext gestellt.


VDS SH: „Regulieren statt verbieten – Smartphonenutzung an Schulen pädagogisch gestalten“

Der Beitrag des Verbands Deutscher Schulpsycholog:innen Schleswig-Holstein plädiert für einen differenzierten, pädagogisch fundierten Umgang mit Smartphones in der Schule.
Anstelle genereller Verbote wird eine schulische Kultur empfohlen, die auf Vertrauen, klare Regeln und Medienbildung setzt.
Hinterfragt werden populistische Forderungen nach Handyverboten – stattdessen werden Konzepte vorgestellt, die psychologische Sicherheit, Teilhabe und Verantwortungsübernahme fördern.